Vor einigen Wochen stand bei meiner Freundin und mir der lang ersehnte Kreta-Urlaub an. Voller Vorfreude ging es morgens nach Düsseldorf an den Flughafen. Angekommen am Flughafen dann die Ernüchterung: Flugverspätung!
Wir wollten uns die Urlaubsfreude nicht trüben lassen und warteten mit den anderen Passagieren geduldig auf weitere Informationen. Beim Warten kamen wir mit anderen Passagieren ins Gespräch, die unser Leid teilten – ein Glücksfall für unsere Fluggastentschädigung, wie sich später noch herausstellen sollte.

Fluggastentschädigung dank neuen Bekanntschaften – informieren lohnt sich
Schlussendlich hob der Flug mit über 4 Stunden Verspätung von Düsseldorf nach Heraklion ab. Glücklicherweise saßen wir im Flugzeug neben einem anderen Pärchen, mit dem wir bereits beim Warten am Flughafen ins Gespräch gekommen waren. Die beiden waren schon einmal in einer ähnlichen Situation und klärten uns darüber auf, dass wir in diesem Fall ein Recht auf Entschädigung hätten.
Im Internet gibt es zahlreiche Unternehmen, die sich auf die Durchsetzung von Ansprüchen auf Fluggastentschädigung spezialisiert hätten. Die Durchsetzung des Anspruchs auf eigene Faust scheint ziemlich schwierig zu sein, da die Fluggesellschaften meist auf stur stellen und in vielen Fällen das Problem einfach aussitzen.
Unsere neuen Freunde empfahlen uns Aviclaim, mit denen sie bereits zuvor gute Erfahrung gemacht hatten. Nachdem wir spät Abends mit großer Verspätung unser Hotel erreichten, informierte ich mich direkt im Internet über meine Fluggastrechte und die Leistungen der verschiedenen Anbieter.
Besonders praktisch war der Flugchecker. Nach Eingabe der Flugnummer und Flugdatum wurde meine Vermutung bestätigt: wir hatten Anspruch auf Entschädigung! Da die Flugstrecke zwischen Düsseldorf und Kreta als Mittelstrecke gilt, belief sich unser Anspruch auf jeweils 400 Euro Entschädigung.
4 Stunden Flugverspätung, die uns mit der Fluggastentschädigung fürstlich entlohnt wurde
Der weitere Ablauf war recht einfach und ging schnell: nach Eingabe der konkreten Flugdaten und dem Hochladen unserer Flugunterlagen war meine Arbeit getan – um den Rest kümmerten sich die Anwälte des Anbieters.
Vor kurzem erhielten wir dann eine Mail, mit der Mitteilung, dass unsere Ansprüche erfolgreich durchgesetzt werden konnten und unser Anteil direkt an uns überwiesen wird. Der Anbieter behielt für seine Arbeit eine kleine Provision ein, die sich an der Höhe der Entschädigungssumme orientiert.
Für uns kein Problem: im Prinzip haben wir mit wenigen Klicks und minimalem Aufwand mehrere Hundert Euro bekommen. Entspannter geht es nicht! Den Urlaub in der Sonne Griechenlands konnten wir übrigens in vollen Zügen genießen.